Zitat:

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele ... [Cicero]

Dienstag, 31. März 2015

Stigmata - Nichts bleibt verborgen von Beatrix Gurian

Titel: Stigmata - Nichts bleibt verborgen
Autor: Beatrix Gurian
Verlag: Arena, gebunden
Seiten: 383
ISBN: 3-401-06999-3

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Rezension: Emma ist ohnmächtig vor Trauer. Ihre Mutter, eine Seele von Mensch soll tod sein. Mit dem Auto in einem See ertrunken. Doch ihre Leiche wurde nie gefunden, dafür die einer unbekannten älteren Frau. Kurz vor der totalen Selbstaufgabe bekommt sie einen mysteriösen Brief zusammen mit einem fast leeren Fotoalbum. „Finde den Mörder Deiner Mutter!“, lautet die Botschaft und führt Emma zu einem seltsamen Camp für Jugendliche mitten im Nichts. In dem baufälligen Gebäude findet sie nach und nach immer mehr Spuren zur Vergangenheit ihrer Mutter und mit jedem Hinweis wächs ein furchtbarer Verdacht in ihr. Ist der Mörder ihrer Mutter unter den Anwesenden oder lebt ihre Mutter vielleicht sogar noch?!

Was soll ich zu diesem Roman sagen? Die Aufmachung ist edel, die Fotos im Buch stellen die Originalfotos, die Emma findet dar und untermalen die Story. Sie wirken düster, lassen einen aber kalt. Überhaupt wirkt die ganze Geschichte sammt der Charaktere durchweg unterkühlt. Es ist keiner dabei, der einem während dem Lesen näher kommt. Man bekommt nicht einmal eine ungefähre Vorstellung davon, wie die einzelnen Protagonisten aussehen sollen. Es bleibt alles verwaschen. Schlicht, sie lassen einen kalt. Auch die Atmosphäre ist stark unterkühlt und wirr, was aber beabsichtigt sein kann. Die Story selbst krankt an fehlender Logik. Wieso sollte ein Vormund sein Mündel einfach - alleine - bei so etwas teilnehmen lassen, ohne irgendwie Kontakt mit ihr halten zu können. Und wie kommt eine Jugendliche auf die Idee, so etwas im Alleingang klären zu wollen??? Zu vieles ist zu abwegig, zu viele Handlungen unrealistisch.
Allein die Rückblenden zu Emmas Mutter wirken realitätsnah. Ihre Geschichte ist verstörend, geprägt von religiösem Wahn und doch das einzige Zugmittel, das einem zum Weiterlesen bewegt. Man möchte wissen, was aus dieser zerbrechlichen jungen Frau wurde. Möchte ihr Schicksal ergründen.
Im Camp bekommt es Emma mit Schickanen unterschiedlicher Art zu tun, gleichzeitig spielen die Betreuer die Jugendlichen gegeneinander aus. Trotzdem kuschen die Kids, absolut untypisch. Kein Teenie lässt so mit sich umspringen. Der eigentliche Sinn des ganzen wird dann auch erst zum Schluss hin klar, als die Situation eskaliert und aus dem Camp schlichtes Kidnapping sammt Erpressung wird. Wie Emma und die anderen Kids da reingeraten sind möchte ich euch nicht verraten, denn es ist immerhin ein kleiner Aha Effekt, der einem für das träge Dahinfließen der vorangehenden Kapitel entschädigt.
Es erinnert jedoch stark an Saeculum, jedenfalls bis zu einem gewissen Maß. Die Story ist jedoch bei weitem nicht so durchdacht, der Spannungsbogen kaum vorhanden.
Auch der Schluss wirkt halbherzig. Eine unglaubwürdige Liebesgeschichte, die aufgezwängt erscheint und dazu jede Menge Menschen, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wurden. Zerbrochene Gestalten, in einer Geschichte voller Bruchstücke mit einem mehr oder weniger offenen und deprimierenden Ende.

Für mich ein sehr enttäuschendes Buch. Man hätte so viel mehr aus dem Thema heraus holen können und gute Ansätze waren auch vorhanden. Das ganze scheiterte jedoch an der unterkühlten Grundstimmung und den blassen, geradezu farblosen Charakteren.

Wertung:

gemeinsam Lesen #01

Ich hatte mal wieder Lust bei einer tollen Blogger-Fragerunde mitzumachen und mich auf die Suche gemacht. Dabei fiel mir diese Aktion ist Auge, da war ich natürlich sofort dabei. ;)


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Elfenzauber von Dennis L. McKiernan" und bin gerade auf Seite 203 und Kapitel 348!

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Psst", warnte Perin, während er lauschend den Kopf neigte.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um in das Buch rein zu kommen. Wie die Verlage auf die Aussage kommen der Autor wäre mit Tolkien zu vergleichen, erschließt sich mir nicht. Das einzige, was hier an Tolkien erinnert, sind die Ideen derer er sich größzügig bei Tolkien und anderer Autoren bedient. Aber wenigstens scheint jetzt dann endlich mal etwas zu passieren. Bisher (auf 200 von 348 Seiten) sind sie nur rumgeritten, in einer Welt bei der ich einfach kein Gefühl für deren Größe bekomme. Die Elfen sind auch seltsam, für mich eher aufmüpfige Kinder, als edle Geschöpfe. Mal schaun, was noch kommt.

4. Gibt es ein buchiges Event in diesem Jahr auf das ihr euch besonders freut, oder gab es mal was in der Vergangenheit, was euch so sehr begeistert habt, dass ihr es euch ganz bald mal wieder wünschen würdet?
Uhh, dieses Jahr möchte ich unbedingt mal wieder auf die Frankfurter Buchmesse. Mal schaun, ob was draus wird. Vor einigen Jahren war ich mal auf einer Lesung von Jussi-Adler Olsen, das war genial. Der Autor ist unglaublich charismatisch und spricht super deutsch. Hat Spaß gemacht sich mit ihm zu unterhalten. Die beiden signierten Bücher haben seither auch einen Ehrenplatz. Hoffe ich kann bald mal wieder an einer Lesung teilnehmen. Sind aber so selten welche hier in der Nähe.

»Von welchen Autoren wart ihr schon auf Lesungen und welchem wollt ihr unbedingt bald noch einmal lauschen? Geht hier vielleicht jemand zur Frankfurter Buchmesse und hätte Lust sich dort zu treffen???«

Montag, 30. März 2015

Nie wieder Migräne von Dr. med. Klaus Strackharn

Titel: Nie wieder Migräne
Autor: Dr. med. Klaus Strackharn
Verlag: Herbig, broschiert
Seiten: 207
ISBN: 3-7766-1753-5

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Rezension: Vor einiger Zeit stieß ich in meinem Lieblingsantiquariat auf dieses Buch, noch original eingeschweißt. Da ich zu dieser Zeit wieder extrem unter Migräne litt, nahm ich es mit. Der Arzt, der wie ich feststellen durfte, nicht weit weg von mir praktiziert, betreibt in seinem Buch sowohl Ursachenforschung, Erklärungen zu Entstehung und Wirkmechanismen von Migräne und erläutert Heilungschancen. Aufgrund seiner Praxiserfahrungen und zahlreicher Migräne-Geschichten von echten Patienten macht das Buch einen sehr fundierten Eindruck. Das ganze ergänzt durch Tabellen und Illustrationen mit herausnehmbarem Übersichtsplan für den Geldbeutel. Darauf finden sich die wichtigsten Selbsthilfe- und Vorbeugungsmaßnahmen.


Seit einem Unfall während meiner Schulzeit leide ich oft unter tagelangen Migräneattacken, jüngst sogar mit neurologischen Ausfallerscheinungen. Inzwischen habe ich seit 1 Monat keine einzige Tablette mehr gebraucht und bis auf zwei ganz kurze Anfälle war ich beschwerdefrei. Angesichts dessen, dass ich zuletzt fast einmal die Woche eine heftige Attacke zu verkraften hatte und selbst Tabletten nicht mehr halfen, ist das ein extremer Fortschritt. Interesse geweckt?

Zuerst einmal fiel mir der kleine Zettel mit den Vorbeugungs- und Selbsthilfemaßnahmen auf. In wenigen Stichworten erfährt man hier, was Migräniker meiden und was sie auf jeden Fall tun sollten, um Attacken vorzubeugen. Interessant fand ich hier die diversen Lebensmittelzusatzstoffe, die einem sofort ins Auge fallen. Doch was das mit meiner Migräne zu tun haben sollte, war mir da noch nicht klar. Die andere Seite zeigt auf, wie man sich während eines Anfalls verhält, um die Dauer zu minimieren. Super einfach, aber es wirkt!
Das Buch selbst beginnt mit Geschichten von Migräne Patienten und den unterschiedlichen Migräne Auslösern. Er erläutert neueste Einsichten aus Forschung und Praxis, die er mit Illustrationen, auch für den Laien verständlich, beschreibt. Dabei steigt er etwas tiefer in die Materie ein und erklärt die unterschiedlichen Vorgänge im Körper, die bei einer Migräne mitspielen. Wie wichtig dies ist, wird einem während dem Lesen schnell bewusst. So können Allergien bzw. Unverträglichkeitsreaktionen, die sich eher im Magen- und Darmbereich abspielen zu Entzündungen im ganzen Körper und auch dem oft vorbelasteten Nacken führen, die dann wiederrum Migräne auslösen. Und hier wären wir dann wieder bei den Lebensmittelzusatzstoffen, den Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln. Zu dieser Zeit begann ich darauf zu achten Lebensmittel zu meiden, die solche Zusätze beinhalten. Der Abschnitt über Knoblauch und Schwefeldioxid war dabei besonders prägend für mich, da mir augenblicklich klar wurde, dass ich auf beides ganz extrem reagiere. Ich hatte es jedoch nie bewusst damit in Verbindung gebracht und schon gar nicht mit den auf den Genuß folgenden Migräneattacken. Auch die Tatsache, wie wichtig die richtige Schlafposition ist, war neu für mich. Daneben gibt es viele Alltagssituationen, denen man kaum Beachtung schenkt, die jedoch ebenfalls Migräne auslösen können. Unsere Mütter haben eben doch recht, wenn sie uns ständig ermahnen auf unsere Haltung zu achten. Oft sind es gerade die versteckten Haltungsschäden, die uns Probleme bereiten. Natürlich wird auch die psychische Komponente nicht außen vor gelassen.

Leider lassen sich nicht alle Auslöser beseitigen, gerade bei Wetterumschwüngen oder hormonellen Schwankungen spüre ich nach wie vor die Aura sammt beginnendem Schmerz. Doch mit Hilfe der „Übungen“ bzw. Selbsthilfemaßnahmen konnte ich mein Tablettenkonsum auf unglaubliche 0 Tabletten innerhalb eines Monats herunter schrauben. Es gehört natürlich ein gewisses Maß an Disziplin mit dazu und der Wille sein Leben und die Ernährung umzustellen, um Auslöser zu minimieren. Für mich war das Buch eine echte Offenbarung, so seltsam es sich anhört. Ich kann es nur jedem Leidensgefährten ans Herz legen. Gebt dem Buch eine Chance und lasst euch auf dieses Experiment ein. Zieht euch heraus, was ihr für euch anwenden könnt und lasst weg, mit was ihr nicht konform geht. Ich kann nichts zu Dr. med. Strackharns Klinik sagen, aber das Buch hat mir geholfen, ganze ohne Spritzen oder Tabletten.

Wertung:

Saeculum von Ursula Poznanski

Titel: Saeculum
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe, Taschenbuch
Seiten: 493
ISBN: 3-7855-7783-4

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Rezension: Bastian kennt Sandra erst seit kurzem, als er mit ihr auf einen Mittelaltermarkt geht. Dort eröffnet sich für ihn eine völlig neue Welt. Erst recht, als sich Sandra dafür einsetzt, dass er mit zu einem ihrer Live-Rollenspiele der Gruppe Saeculum kann. Mitten in der Wildnis, abgeschieden von allem und unter verschärften Bedingungen wollen sie ihrer Leidenschaft dem Mittelalter fröhnen. Paul, der Anführer der Gruppierung spricht sich ebenfalls dafür aus und so ist es beschlossen. An Pfingsten beginnt das Abenteuer. Doch schon kurz nach der Ankunft stossen sie auf seltsame Botschaften und Hinweise auf einen mysteriösen Fluch aus alter Zeit. Als dann die ersten Mitglieder auch noch spurlos verschwinden wird aus dem harmlosen Spiel schnell ein echter Albtraum. Steckt hinter dem ganzen wirklich ein alter Fluch oder weiß die geheimnisvolle Iris mit den verrückten Haaren womöglich wer dahinter steckt?

Dieser Thriller ist ein echter Pageturner und sicher nicht nur für Jugendliche geschrieben, auch wenn das Alter der Charaktere ums Studienalter angesiedelt ist. In den ersten Kapiteln lernen wir gleich die wichtigsten Figuren kennen. Bastian den Streber, Arztsöhnchen und selbst Medizinstudent. Sandra, die bei all dem Rumgeturtel mit Bastian ein ungutes Gefühl auslöst. Man traut ihr von Anfang an nicht über den Weg. Paul der Anführer und Schönling der Gruppe. Iris, die etwas seltsame und introvertierte mit den merkwürdigen Haaren, die so wunderbar Harfe spielen kann. Doro die Verrückte mit den Visionen von Untergang und Verderben, sowie George und Lisbeth, das strahlende Traumpaar. Und dann noch Steinchen und Warze, zwei dufte Kumpels. Jetzt könnte man der Autorin unterstellen, sie bediene sich der typischen Rollenklischees. Doch ist es nicht im echten Leben tatsächlich so? Es ist auch genau diese Mischung, die für eine spannende Dynamik während dem späteren Verlauf der Geschichte und einigen Überraschungen sorgt.
Besonders Bastian und Iris machen eine enorme Wandlung durch. Bei Iris spürt man gleich zu Anfang, dass hinter ihrem schroffen Verhalten mehr stecken muss. Das bemerkt auch Bastian ziemlich bald. Wer jetzt jedoch fürchtet eine Liebesschnulze in das ganze eingeflochten zu finden, der täuscht. Die Entwicklung zwischen Iris und Bastian passiert so schleichend und dezent, dass sie einem ganz natürlich erscheint.

Und jetzt zum Eigentlichen! Kurz nach der Ankunft gibt es die ersten Botschaften, immer mit Verweis zu einem Fluch, über dessen Geschichte ("Die Blutgruft") Paul kurz zuvor noch im Zug gesprochen hatte. So soll sich auf dem Grund und Boden des Waldstückes einst eine Burg befunden haben, auf der furchtbares Unrecht ungesühnt blieb und einen Fluch zurück ließ. Welch ein Zufall! Zuerst ist man skeptisch und meint bereits zu wissen, was als nächstes passiert. Doch dann stellt sich heraus, dass die Botschaften selbsterfüllende Prophezeiungen sind. Der ideale Nährboden für Dora, die sich immer mehr in den Fluch hinein steigert und damit alle erst recht verrückt macht. So wird die Stimmung von Botschaft zu Botschaft immer mehr aufgeheizt und man spekuliert wild herum. Als die ersten Mitglieder spurlos verschwinden wird es gefährlich. Das unberechenbare Wetter im Rücken und schon bald mit den ersten Verletzungen kämpfend, versuchen sie Hilfe zu holen. Das ist gar nicht so einfach, denn alle mordernen Hilfsmittel mussten zuvor abgegeben werden und der Weg aus dem Lager und dem Waldgebiet heraus ist beschwerlich. Dazu sind die Lebensmittel von Ungeziefer durchseucht und der Hunger nagt zusätzlich an der Motivation aller Teilnehmer. Gerade in diesem Moment, gepeinigt von den Elementen und dem eigenen Körper entdecken sie den Eingang zu einer Höhle (Höhle und Blutgruft, langsam macht es klick?!), doch damit beginnt der wahre Albtraum erst ...

Es gibt tatsächlich einige Stellen bei denen man sich mit der Hand an den Kopf langt, weil es einfach unlogisch und unglaubwürdig ist. Besonders im Nachhinein.
Wie der Hund so weit entfernt vom Lager einen anderen Eingang zur Höhle finden konnte, durch den er auch noch rein und wieder raus konnte, bleibt ungeklärt. Ich fand es offen gestanden etwas schade, dass dieser unentdeckte Ausgang zum Schluss nicht doch noch eine Rolle gespielt hat. Damit hatte ich nämlich fast gerechnet.
Trotzdem hat mich der Schluss wirklich von den Socken gehauen, denn ich für meinen Teil hätte damit nicht gerechnet. Hier verschieben sich einige Sympathiepunkte komplett. Interessant war es auch zu sehen, wie weit einzelne Personen bereit sind zu gehen um ihre Ziele zu erreichen oder ihr eigenes Leben zu schützen.
Es erscheint mir jedoch leider unlogisch, wie das ganze aufgelöst wird. Dass es für kaum einen der Schuldigen Kosequezen haben soll und ausgerechnet die Unschuldigen sich Sorgen machen wegen der Polizei? Einem Studenten der Medizin hätte ich doch etwas mehr Verstand zugetraut. Und wieso die Leidtragenden und Schwerverletzten schweigen sollten, ist mir ebenfalls unbegreiflich. Aus Schamgefühl sicher nicht! So ist das Ende für mich etwas unbefriedigend.

Trotz dieser Abstriche zum Schluss hin, hat mir das Buch regelrecht den Schlaf geraubt. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, bis ich wusste was nun wirklich dahinter steckt. Mit Iris hat die Autorin außerdem eine faszinierende und liebenswerte Figur geschaffen, hinter deren seltsamen Äußeren so viel mehr steckt, als es anfangs scheint. Man hofft und fiebert mit, dass seinen Lieblingen nichts zustösst und atmet erleichtert auf, sobald eine Gefahr unbeschadet überstanden ist. Nichts desto trotz, hätte das Ende einen durchdachteren Schluss verdient, bei dem man nicht mit dem Gefühl zurück bleibt die Bösen hätten gewonnen.

Wertung:

Neues im Regal und die Sache mit dem Cover

Hallöchen ihr Lieben Bücherblogger, Lesemäuse, Leseratten, Bücherwürmchen oder Gelegenheitsleser da draußen. War ja bis vor ein paar Tagen wieder stiller hier, aber jetzt hau ich wieder rein. Hatte einen privaten Schicksalsschlag zu verkraften und eine Prüfung bei der IHK. Die ich übrigens, das weiß ich seit Samstag, bestanden habe. Es war die Sachkundeprüfung für freiverkäufliche Arzneimittel, falls es jemanden interessiert. ;) Bereits am 19. März hatte ich die Prüfung und musste zwei Wochen auf die Ergebnisse warten, das war eine Folter. An dem Tag habe ich deshalb aus Frust auch gleich noch einen Abstecher im Antiquariat hingelegt. Wenn man schon einmal in der Stadt ist, wieso nicht?! Dabei kamen folgende Schnäppchen raus: Bob und wie er die Welt sieht, Reckless Bd. 3 - Das goldene Garn, Das Tolkien Lesebuch, Die Karte von Mittelerde und die drei abgebildeten CDs. Irgendwie gehen die kreativen Künste ja alle Hand in Hand. Der Rest stammt von Ebay, Tauschgnom, Bol, der Mängelexemplarskiste im REAL (Eragon Bd. 4) und dann noch ein unaufgefordertes Reziexemplar (Ein Lama zum Verlieben).


Bei "Reckless" konnte ich mein Glück kaum fassen, Band 3 für nur 5 Euronen ergattert zu haben. Aber fällt euch etwas auf?? Ich hatte einmal einen Beitrag zu kommenden Neuveröffentlichungen geschrieben, seither hat sich das Coverbild und der Titel geändert. Ihr glaubt mir nicht, hier der Beweis:

Erklärung: Der Arbeitstitel von Band 3 war tatsächlich "Teuflisches Silber", bis zur Veröffentlichung wurde jedoch "Das goldene Garn" daraus. War deshalb im Antiquariat zuerst so verwirrt, dass ich dachte, ich hätte das Erscheinen von Band 3 verpennt und halte schon Band 4 in Händen.

Die Elfen-Saga von McKiernan in der tollen Weltbild HC Ausgabe, hatte ich mir übrigens über Ebay bei Medimops gekauft. Leider hat "Elfenkrieger" (das mit dem Legolas-Verschnitt vorne drauf) und minimal auch ein paar der anderen Bände einen Wasserschaden. Daher hab ich die kompletten Bände, die ohnehin nur 3,49€ gekostet hatten, geschenkt bekommen. Ich kann sie wegschmeißen, wenn ich will, sagte man zu mir. Mache ich natürlich nicht, behalten tu ich sie. Hab mir zieg mal von meiner Familie versichern lassen, dass nichts ekelhaftes an dem Buch mit Wasserschaden ist und da es auch nicht irgendwie komisch riecht oder die Seiten verfärbt sind, kann ich es denke ich auch lesen, trotz meinem Tick. Ich schmeiße Bücher jedenfalls grundsätzlich nicht weg, lieber verschenke ich sie. ;P


Die Tolkien Bücher waren ein Muss. Die Karte werde ich vielleicht sogar rahmen, sonst bekommt sie eh nur Knicke. Mit der liebäugel ich schon seit meiner LotR Zeit. Ja, ich hatte eine richtige und auch große Herr der Ringe Fansite mit Fantreffen und allem. Hach, das waren noch Zeiten. Ist jetzt 10 Jahre her ... verdammt wo ist die Zeit geblieben. O.o

Meine Herrn, ich werde schon wieder sentimental ...

Sonntag, 29. März 2015

Haunted von Bentley Little

Titel: Haunted
Autor: Bentley Little
Verlag: Voodoo Press, Taschenbuch
Seiten: 397
ISBN: 3-902802-55-3

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Rezension: Familie Perry zieht endlich in ein neues, größeres Haus. Es scheint perfekt und nur auf sie gewartet zu haben. Schon kurz nach dem Einzug machen die einzelnen Familienmitglieder jedoch die ersten unheimlichen Erfahrungen. Alles scheint von einem unscheinbaren Kellerraum unter der Küche auszugehen, der Albträume und das pure Grauen verursacht. Nicht lange und es stellt sich heraus, dass sich eben in diesem Raum ein Mann das Leben genommen hat. Die Geschehnisse werden immer bedrohlicher, bis sie von den Eltern nicht mehr ignoriert werden können und ihren vorläufigen Höhepunkt in einer grauenvollen Hausparty finden, bei der der Geist des Selbstmörders zu den ungeladenen Gästen gehört. Als die Eltern danach beginnen über das Haus zu recherchieren, stoßen sie auf Dokumente die weit zurück reichen. Etwas altes Böses lauert in ihrem Haus und es hat sein nächstes Opfer bereits auserkohren.

Eines vorweg, dieses Buch hält was es verspricht. Es ist nichts für schwache Gemüter und ganz sicher auch kein Buch zum Einschlafen. Die ersten Ereignisse lassen nicht lange nach dem Umzug auf sich warten, es geht also sofort los. Das ganze steigert sich von Kapitel zu Kapitel. In gleichem Maße nimmt die düstere Stimmung zu. Man spürt beim Lesen die bedrückende Angst der Hausbewohner. Sicher, die Sache mit dem Bösen im Keller ist nicht neu, doch hat der Autor eine ganz andere Herangehensweise an das Thema und spielt vielmehr mit den niederen Wünschen und Ängsten der Bewohner. Einen einzelnen Besessen sucht man hier vergeblich, vielmehr ist es das Grundstück, welches vom Bösen beseelt ist und den Menschen seinen Willen aufzwingt. Genährt und beeinflusst wird es lediglich durch den stetigen Strom von Selbstmördern.
Der Autor hat sich beim Erschaffen seines „Bösen“ offenbar von Lovecraft inspirieren lassen, jedenfalls erinnert Aussehen und Thematik stark an den Altmeister.

Die beiden Kinder der Familie, namens Megan und James, versuchen zunächst auf ihre Art mit all‘ dem klar zu kommen und verheimlichen anfangs einige Vorkomnisse. Das führt zu Szenen, bei denen man die Luft scharf zwischen den Zähnen hindurch zieht, weil man das Gefühl hat, dass es schon arg eng für die Kleinen wurde. Die Eltern (Julian und Claire) selbst, sind mir nicht wirklich sympathisch geworden. Was aber auch daran liegen mag, dass sie stärker, als die Kinder von dem Haus beeinflusst werden. Es löst in ihnen eine regelrechte Perversion und Affektion auf Sex aus. Auch einige der Gäste der Hausparty bieten in dieser Hinsicht das äußerste an Ekelerregendem, was ich in dieser Art je gelesen habe. Manche Absätze empfand ich als geradezu verstörend.
James Schwiegervater hat die Rolle des unausstehlichen Kollerikers. Sein Ende zum Schluss hin war jedoch zu vorhersehbar.
Gepuscht wurde die Geschichte durch Rückblenden, in denen die Vorgeschichte zu dem Grundstück erzählt wird. Diese Geschichten sind deutlich dunkler und blutiger ausgeprägt. Sie haben mir fast noch mehr die Haare zu Berge stehen lassen, als die Ereignisse im Haus. Es fügt sich alles zusammen, inklusive vieler kleiner Details. Bis die Familie jedoch schließlich die Flucht ergreift, dauert es unfassbar lange, es kommt gar zu einem weiteren Selbstmord auf dem Grundstück. Nun wird dies folgendermaßen geklärt, so soll das Haus selbst die Gedanken verwirren und den Willen lenken. Viele Fragen zu der Wesenheit bleiben leider ungeklärt oder unbeachtet. Auch das Ende selbst, scheint zwar die einzig mögliche Lösung zu sein, doch wirkt es zu einfach, zu glatt.

Ich empfand den Roman als angenehmes Wachhaltemittel an dunklen Abenden mit Garantie für schlechte Träume. Kein Buch für Schreckhafte oder Zartbesaitete. Wer jedoch einen Horrorroman sucht, bei dem nicht nur andeutungsweise etwas Unheimliches passiert, sondern eher auf handfestes steht, der dürfte hiermit bestens bedient sein.

Wertung:

Samstag, 28. März 2015

Die Hüterin des Schattenbergs von Monika Felten

Titel: Die Hüterin des Schattenbergs
Autor: Monika Felten
Verlag: cbj, gebunden
Seiten: 491
ISBN: 3-570-13999-9

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Rezension: Einst verbannte der mächtige Magier Orekh die dunklen Anteile der menschlichen Seele in den Schattenberg, um einen grausamen Krieg zu beenden. Einige wenige, bei denen das Ritual misslingt werden von nun an als Unreine gebranntmarkt und weggesperrt. Lediglich die Kaste der Magier bleibt von all‘ dem ausgenommen, um über alles wohlwollend zu wachen. Acht Gererationen später befindet sich gerade Jemina (eine Reine), eine Eleve (Auszubildende) der Hüterin Efta auf dem Weg zur ihrer Novizinnen Prüfung. Auch die anderen Hüter der Magie des Schattenbergs und ihre Eleven werden dort sein. Ihre Aufgabe ist es, zu gewährleisten, dass die Schatten durch einen magischen Bann im Saum gehalten werden.
Doch es passiert ein furchtbares Unglück, bei dem alle Hüter (Hüter sind keine Magier) ums Leben kommen und nur noch Jemina, als nun geprüfte Novizin und die anderen Eleven samt Rik scheinen das Unglück aufhalten zu können. Hilfesuchend wenden sie sich an die Magier, doch der Meistermagier selbst hegt längst eigene Pläne und auch der Frieden des Landes scheint lange nicht so glücklich wie Jemina denkt. Zum Glück ist Rik an ihrer Seite, doch immer öfter hat sie bei ihm das Gefühl, dass er etwas vor ihr verbirgt.

Die Geschichte beginnt recht unspektakulär und braucht eine ganze Weile, um in die Gänge zu kommen. Die meisten der Eleven und Hüter werden nicht einmal namentlich genannt und bleiben gesichtslose Randfiguren. Lediglich Jemina und Rik bekommen einen tieferen Anstrich und machen eine, wenn auch nur kleine Wandlung im Laufe der Geschichte durch. Natürlich darf auch die übliche Liebesgeschichte nicht fehlen. Zum Glück ist diese jedoch nicht aufgezwängt oder übertrieben hervor gehoben, sondern spielt sich dezent im Hintergrund ab.
Man erfährt nicht wirklich viel zu äußerlichen Besonderheiten oder anderen Dingen, die einen Chara sonst besonders machen würden. Nun könnte man sagen, da die Eleven bis zum Tage ihrer Prüfung nie in einen Spiegel blicken, mag das zu verschmerzen sein. Auch die Tatsache, dass mit dem dunklen Teil der Seele offenbar jeglicher gesunde Menschenverstand und das Gespür für Recht und Unrecht verloren gegangen ist, bis hin zur kompletten Selbstaufgabe, kann man durchaus als möglich betrachten. Doch leider führt es auch dazu, dass alle Reinen unglaublich naiv, beinahe schon dumm erscheinen. Es fehlt ihnen dadurch schlicht an Sympathie oder Eigenheiten, die sie einem näher bringen würden. Einzig Rik ist hier ausgenommen, doch warum werde ich nicht verraten. Er ist aber auf jeden Fall der bei weitem interessanteste Charakter des ganzen Buches, wurde jedoch leider nicht optimal ausgebaut. Jemina dagegen würde man gerne hin und wieder packen und schütteln. Erst im Laufe der Geschichte kommt es bei ihr zu einer Wandlung, schnell aber nachvollziehbar. Leider macht sie das nur bedingt sympathischer.
Handlungsstränge gibt es mehrere, die jedoch aufgrund der wenigen wichtigen Darsteller angenehm zu lesen sind. Es passiert tatsächlich auch nicht viel: die Suche nach einem geheimnisvollen Zauberbuch, ein paar halbherzige Intrigen und eine kurze Reise ins Jenseits. Das Finale ist beinahe unspektakulär, aber stimmig. Man fragt sich nur die ganze Zeit, wann Jemina endlich darauf kommt, was sie mit Orekhs Geschenk machen muss. Das Ganze war etwas zu offensichtlich. Mir jedenfalls, war es ab dem Moment klar, in dem sie das Geschenk von Orekh überreicht bekam.

Im Großen und Ganzen also keine unerwarteten Handlungsschlenker oder Überraschungen, aber doch solide Fantasy. Aufgrund der schlichten Sprache eher Jugendfantasy und sicher auch nicht Frau Feltens bestes Werk, aber durchaus lesenswert. Gelungen ist jedoch auf jeden Fall die Botschaft hinter der Geschichte, doch die lasse ich euch lieber selbst ergründen.

Wertung:

Freitag, 27. März 2015

Die neue Buchverwaltungs-App: Skipper-Books

Seit kurzem ist eine neue Buchverwaltungs-App aus dem Hause Hoffmann & Campe zu haben. Der erste Eindruck rein von den Bildern ist klasse. Übersichtlich, schön gestaltet, alle Funktionen, die man braucht.


Man könnte es auch die Büchersammel-App nennen, denn das schicke Teilchen katalogisiert eure Bücher von ganz alleine. Ihr müsst lediglich die ISBN scannen oder notfalls diese manuell eingeben.

Hier ein Auszug der umfangreichen Funktionen:
Die Funktionen der App:
- Suche in einem Bestand von mehr als 3 Millionen Büchern, Hörbüchern und E-Books
- Bücher mit persönlichen Informationen versehen: Wann gelesen? Wo gekauft? etc.
- Bücher auf einer Skala bewerten und nach Bewertung sortieren
- Buchzitate und Leseeindrücke hinterlegen
- Großer integrierter Statistik-Bereich mit umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten
- Persönliche Listen anlegen und verliehene Bücher oder Wunschlisten erfassen
- Doubletten-Meldung
Und als kostenloses Extra gibt es das Ebook zu "Lesen und lesen lassen" für alle User oben drauf.

Besonders süß finde ich Skipper selbst und seine super Bücherspürnase! Dazu passend die Knochen anstatt Sterne zur Bewertung der Bücher.

Hier seht ihr einige Funktionen bildlich dargestellt. Zum Vergößern müsst ihr nur darauf klicken.


Ich habe ürbigens schon einige Apps dieser Art getestet und hatte bisher bei allen tollen Features immer ein Problem: die Cover wurden jedes mal in Originalgröße gespeichert. Das bedeutete bei 1000 Büchern lädt sich so ein Programm schon einmal halb tod.
Skipper Books hat es da genau richtig gemacht und speichert alle Coverabbildungen automatisch verkleinert ab. Daumen hoch in Sachen Speicherfreundlichkeit und Geschwindigkeit.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch, bisher ist die App lediglich für Iphone und Konsorten erhältlich. Sollte der Release jedoch gut anlaufen, soll innerhalb der nächsten Monate eine entsprechende App für Android nachfolgen.
» http://skipper-buchverwaltung.de
» Download bei iTunes

Jetzt heißt es für einige von euch und mich selbst sehnsüchtig auf die Android App warten. Ich halte euch darüber auf dem Laufenden! Allen anderen wünsche ich schon jetzt viel Spaß mit Skipper und schreibt mir doch mal, wie ihr die App getestet habt.

Sonntag, 8. März 2015

Neues im Regal

Die letzten Tage kamen wieder eineige dazu, aus dem öffentlichen Bücherschrank, einem Secondhand-Laden und dem Internet. "Grimm", "Die Auswahl" und "Still ruht der See" haben mich zusammen mit der DVD nur 3,50€ gekostet. ;) Um Grimm bin ich jetzt schon seit Jahren herum geschlichen, für 1€ konnte ich beim besten Willen nicht NEIN sagen.


Die "Jazz Ladies" CD hat mich neu bei Tchibo nur 2,95€ gekostet. Ich liebe Swing, Jazz und ähnliches, besonders die echten Klassiker.

"Passagier 23" hatte ich schon zu lesen begonnen, werde es aber event. abbrechen, da es leider nicht ist, was die Inhaltsangabe versprochen hatte. Es ist mir zu derb, das Thema zu heftig und von den angedeuteten Mysteryelementen ist nichts zu finden. Schade!

Liebt hier noch jemand außer mir Wimmelbildspiele? Seit 2013 reizt mich "Nightmares from the Deep 2" jetzt schon. Als ich "Die große Wimmelbild Box 9" für nur 4,99€ und mit eben diesem Spiel darin gesehen habe, hab ich endlich zugegriffen. Die Installation hat mich zwar beinahe an der Funktionalität zweifeln lassen, da sie extrem schwerfällig war, aber das Spiel läuft 1A und die Grafik ist genial.

Seit einigen Tagen habe ich außerdem mit einem Reread begonnen. Alle drei "Der Herr der Ringe" Bände sollen es werden. Den ersten Band habe ich gestern beendet. Im Gegensatz zum ersten Mal lese ich die Bände dieses Mal jedoch in der Carroux Übersetzung.

Dienstag, 3. März 2015

Mein Lieblingsantiquariat: A&S Bücherland (Karlsruhe)

Immer wieder schreibe ich davon, dass ich wieder einmal in meinem Lieblingsantiquariat war und Bücher geshoppt habe. Heute will ich euch endlich mal dieses Bücherparadies auf Erden vorstellen.


Das "A&S Bücherland", wie es heißt befindet sich in der Karlsruher Oststadt (Rintheimer Straße 6) und hat Montag bis Freitag 10.-19.00 Uhr und Samstag 10.-16.00 Uhr geöffnet. In Regelmäßgen Abständen finden dort auch Literarische Abende, Lesungen und sogar musikalische Veranstaltungen statt. Alle Infos dazu findet ihr auch auf ihrer tollen Homepage.


Jetzt aber zurück zu den Bücher, davon haben sie nämlich in rauhen Mengen so ziemlich alles, was der Buchmarkt hergibt. Romane, Manga, Kinder- und Jugendbücher, Sach- und Fachbücher, Klassiker, Kochbücher, Noten und dazu auch noch einige DVDs, Hörbücher, VHS, Spiele und CDs. Generell kosten die Bücher zwischen 1 bis 4€ (je nachdem ob es ein Roman oder Fachbuch, gebunden oder Taschenbuch ist), neuere Exemplare oder besondere Ausgaben werden hin und wieder jedoch auch gesondert ausgezeichnet und kosten dann mal ein paar Euro mehr. Das ganze ist aufgeteilt in ganze 40 Rubriken, die das gezielte Stöbern erleichtern.

Und um euch das ganze mal bildlich darzustellen (zum Vergrößern klicken):


Inzwischen dürften sie weit über 40.000 Bücher "mit Erfahrung (wie die Betreiber es liebevoll beschreiben)" direkt im Laden haben. Die Atmosphäre ist herrlich. Überall stehen antike Sitzmöbel, die zum Schmökern einladen und die Geschäftsführer sind so nett, dass man gerne mit ihnen fachsimpelt. Bald sind es bereits 12 Jahre seit der Gründung von "A&S Bücherland" und ich hoffe es werden noch viele weitere folgen.


Wenn ihr also mal in der Nähe von Karlsruhe seid oder sogar schon hier wohnt, dann müsst ihr als echter Bücherwurm unbedingt das "A&S Bücherland" besuchen und nehmt ja genug Geld mit. ;)

Natürlich bin auch ich heute, trotz dem Vorsatz nur Fotos zu machen, nicht ohne Buch aus dem Laden heraus gekommen. *kicher*