Zitat:

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele ... [Cicero]

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Fröhliche Weihnachten

Die letzten Tage habe ich kaum die Zeit gefunden, etwas zu posten. Der alljährliche Weihnachtstrubel hat auch bei mir zugeschlagen. Nun wünsche ich euch aber ...

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN und besinnliche Feiertage!!


Sonntag, 14. Dezember 2014

Wander-TAG

Ich wurde von der lieben Jenni zum Wander TAG eingeladen. Aufgabe hierbei ist es 11 Fragen zu beanworten, die wohl auch fast alle etwas mit Büchern bzw. Lesen zu tun haben ... mehr oder weniger jedenfalls.


1. Wenn du an einem Ort leben könntest, den du dir selber ausgedacht hast und der genau so ist, wie du ihn haben willst, wie würde er aussehen? Beschreibe ihn!
Ach herje, das ist schwer. Auf jeden Fall am Meer mit Strand, im Hintergrund Wälder. Dazu jede Menge Tiere (aber keine Spinnen) und so wenig wie möglich Menschen. Ein kleines Häuschen steht  Nahe dem Strand, darum ein herrlicher Kräutergarten durch den meine Fellnasen rennen.

2. Wenn du eine magische Fähigkeit haben könntest, welche wäre das?
Entweder würde ich im herkömmlichen Sinn hexen können oder so etwas wie Telekinese.

3. Wenn du einen Tag lang jemand aus einem deiner Bücher sein könntest, in wessen Haut würdest du einfach so zum Spaß gerne einmal schlüpfen?
Ich wäre mal gerne als Elbe in Mittelerde unterwegs, aber bitte nachdem Sauron besiegt wurde. ;)

4. Was würdest du davon halten, wenn es nur noch schlumpfblaue Schokolade gäbe?
Azrael ... friss die Schlümpfe!!!!! Nee, das wäre glaub ich nix für mich. Würde mir widerstehen.

5. Ohne welchen nutzlosen Gegenstand willst du nicht leben?
Gibt es einen komplett nutzlosen Gegenstand überhaupt??? Mir fällt gerade keiner ein.

6. Sammelst du irgendetwas? Wenn ja, was sammelst du?
Bücher, Filme, Kräuter

7. Welche Tiere, die es nicht gibt, sollte es dennoch geben?
Einhörner, Meerjungfrauen, Elben, Hobbits, (weiße) Hexen

8. Wie viele Luftschlösser hast du in deinem Leben schon gebaut?
Man könnte damit eine Stadt errichten.

9. Hast du schon mal geträumt, du würdest eine Person, die du kennst und mit der du aber keine intimere Beziehung hast, heiraten?
Ich hab so weit ich mich erinnere in meinen Träumen noch nie geheirtatet.

10. Wähle ein neues Traumpaar aus allen Buchpaaren aus die eine Chance verdient hätten. (Bsp. Katniss aus Tribute von Panem und Four aus Divergent/Die Bestimmung)
Fällt mir ehrlich gesagt nichts dazu ein.

11. Auf eine Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag?
Ich finde ihn eigentlich ganz witzig.


Der Tag stammt von Windsprite und folgende Regeln hat sie "festgelegt":
Wer will, darf diesen Tag beantworten und das Logo mitnehmen, eventuell modifizieren, die Fragen eins bis zehn austauschen während die elfte Frage beibehalten werden soll und bis zu elf andere Leute taggen. Also fast die gleichen Regeln wie beim liebster Award, nur ohne Zwang und eben mit dem Zusatz, dass Frage elf als kleine Gag bleiben muss.

Ihr dürft BIS ZU ELF LEUTE taggen und das ohne Zwang. Und das hier sind meine Auserwählten:


1. Wenn du an einem Ort leben könntest, den du dir selber ausgedacht hast und der genau so ist, wie du ihn haben willst, wie würde er aussehen? Beschreibe ihn!
2. Wenn du eine magische Fähigkeit haben könntest, welche wäre das?
3. Wenn du einen Tag lang jemand aus einem deiner Bücher sein könntest, in wessen Haut würdest du einfach so zum Spaß gerne einmal schlüpfen?
4. Nenne dein Wunschpaar aus einem Buch, dass leider nicht zusammen gekommen ist.

5. Welche Bücher hast du schon mehrfach gelesen?
6. Sammelst du irgendetwas? Wenn ja, was sammelst du?
7. Welche Tiere, die es nicht gibt, sollte es dennoch geben?
8. Was ist für dich ein abolutes NoGo bei einem Roman, aufgrund dessen du ein Buch abbrechen würdest?
9. Von welcher fiktiven Person hast du zuletzt geträumt? Und was???
10. Wähle ein neues Traumpaar aus allen Buchpaaren aus die eine Chance verdient hätten. (Bsp. Katniss aus Tribute von Panem und Four aus Divergent/Die Bestimmung)
11. Auf eine Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag?

Bücher Leseleuchten Teil 2

Diese schlichte Leseleuchte mit Clip habe ich mir angeschaft, weil ich für den Urlaub dringend eine Leuchte für meinen E-reader brauchte.

Dieses Model (die Spiegelung stammt sowohl vom Blitz, als auch der nicht entspiegelten Schutzfolie) lässt sich relativ einfach an jeden Reader montieren und hält dort mehr oder weniger sicher. Zu starken Bewegungen sollte man sie nicht aussetzen, sonst fällt sie ab. Die kleine LED ist angenehm hell, blendet nicht und zieht wenig Strom. Deshalb reichen die beiden Lithium Cell CR 1220 (3V) Knopfzellen auch recht lange, bevor sie ausgewechselt werden müssen. Der Hersteller gibt die Lebensdauer mit bis zu 10 Stunden  (im Dauerbetrieb) an. Das Auswechseln der Batterien geht schnell von statten. Einfach die kleine Schraube, die das Batteriefach auf der Rückseite des Clips sichert lösen. Ein on-Button befindet sich oberhalb der Leuchteinheit und soll eine stufenlose Regelung der Leuchtkraft ermöglichen. Davon hab ich aber offen gestanden nichts bemerkt. Das Licht ging bei mir lediglich an oder aus. Ein Unterschied bei der Helligkeit ist mir - bewusst - nicht aufgefallen. Bei Büchern greift die Leuchte leider nicht richtig, wenn zu wenig Seiten um den Clip zu befestigen vorhanden sind. Der Hals der Leuchte ist super flexibel und kann so zurecht gebogen werden, wie es einem gefällt. Es hält diese Position dann auch recht gut.


Das schicke Teilchen ist recht günstig zu haben, zum Beispiel über Ebay und wird meist in einer Blisterverpackung verkauft. Vertrieben wird sie von einer "Self Import Agencies" aus den Niederlanden unter der Model-Nr. CX3-800220.

Ich habe diese Model bisher in den Farben "schwarz-grau oder silber" gesehen. Bei Ebay findet ihr sie unter dem Namen "FXlight" oder "Super LED" Leselampe bzw. Bücherlampe.

Samstag, 13. Dezember 2014

So finster, so kalt von Diana Menschig

Titel: So finster, so kalt
Autor: Diana Menschig
Verlag: Knaur, Taschenbuch
Seiten: 380
ISBN: 978-3-426-51493-1

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Rezension: Merle, die seit einiger Zeit von schrecklichen Albträumen geplagt wird, hat einen schweren Verlust zu ertragen, als ihre geliebte Oma Mago stirbt. Diese lebte in einem kleinen "Hexenhäuschen", wie es von der Familie liebevoll genannt wird. Direkt daneben befindet sich der verbotene Garten. Einige Kinder der Gemeinde betreten den Garten von Neugier getrieben und befreien dadurch unbeabsichtigt etwas Altes und Böses. In Unterlagen, die Merle von ihrer Großmutter hinterlegt bekommen hat, findet sie die Geschichte von "Hans vom Wald" aus dem 16. Jahrhundert, dessen Bericht die Vorlage für das Märchen "Hänsel und Gretel" sein könnte. Merles Oma war gar davon überzeugt, dass Hans einer ihrer Vorfahren sei und die Geschichte nicht einfach nur ein Märchen ist. Merle beauftragt einen Experten für Märchen und Sagen namens Jakob Wolff, doch zunächst zweifelt sie am Wahrheitsgehalt der Geschichte. Zu unheimlich und unwirklich wirkt, was Hans berichtet. Doch dann verschwinden Kinder aus Omi Magos Dorf und alles weißt darauf hin, dass das Böse, das Hans einst bekämpfte wieder zurück ist.

Zu erst einmal, es ist keine richtige Nacherzählung des bekannten Märchens, aber man findet viele Elemente von "Hänsel und Gretel" und auch anderen Märchen wieder. Eben nur eingewoben in der grauen Gegenwart, in die sie anfangs nicht hinein zu passen scheinen, bis sich Merle darauf einlässt und die Erblast ihrer Familie erkennt.

Zitat: »Merle lag auf dem Rücken und riss die Augen auf. Sie wollte schreien, doch auf ihrer Brust saß ein kleines Wesen, das ihr mit seinem Gewicht die Luft abschnürte. [...] Das Wesen bohrte seine Fersen oder Fäuste in ihren Leib. [...] Sie ließ das Nachthemd fallen und betrachtete die zwei schwachen, blauen Flecke genauer. Sie hatten die Größe von Golfbällen, und tatsächlich fühlte es sich so an, als hätten zwei davon sie in vollem Flug getroffen. Oder als hätte ein kleines Männchen ihr seine Fersen in die Rippen gebohrt.«

Merle wird zu Beginn als Karrierefrau gezeichnet, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, jedoch von schrecklichen Albträumen geplagt wird und schließlich durch den Tod ihrer Großmutter gänzlich aus der Bahn geworfen wird und ihr ganzes bisheriges Leben zu überdenken beginnt. Sie wirkt etwas unterkühlt und man braucht etwas, um mit ihr warm zu werden.
Auch Jakob, der Experte für Sagen und Märchen, den sie wegen der Unterlagen ihrer Omi zurate zieht, kann man anfangs schlecht einschätzen. Beide raufen sich im Laufe der Geschichte jedoch zusammen und es entwickelt sich eine echte Beziehung, die immer wieder von Merles Verfolgungswahn und ständigem Misstrauen gestört wird. Manchmal würde man sie dafür am Liebsten schütteln und fragen, wo ihr Problem ist.
Jakob hingegen spielt nicht immer mit offenen Karten und verspielt sich so ständig wieder auf's Neue Merles gewonnenes Vertrauen.
Die Bettgeschichte der Beiden fand ich etwas störend und auch die kitschigen Szenen am Schluss wirkten unpassend für die Geschichte.

Dafür packt einem die Erzählung um Hans umso mehr. Immer wieder werden Kapitel zwischen geschoben, in denen seine Geschichte weiter erzählt wird. Teils aus den Dokumenten von Oma Mago, teils aus einer Art gemeinsamer Erinnerung heraus, die Merle immer häufiger als Visionen befallen. Einige Szenen, dieses Berichtes sind sehr brutal, ekelhaft und vor allem gruselig.

Einst wurde er von einem Wesen in Gestalt eines Mädchens entführt. Ein Mädchen, dessen Augen rot leuchten können und das er selbst Greta, nach seiner verstorbenen Schwester tauft. An einem alten Häuschen erfüllt sich sein Schicksal. Er wird gezwungen die alte Frau, die eine Art weiße Hexe zu sein scheint und das Haus bewohnt, zu töten. Gerade als diese ihrerseits versucht Greta zu bannen. Doch Hans begreift da noch nicht, wer gut und wer böse ist. Von nun an wohnen er und Greta dort. Schon bald bemerkt Hans, dass Sie unmöglich menschlich sein kann, doch zu diesem Zeitpunkt ist es bereits zu spät. Er zeugt mit diesem Wesen gar einen Sohn, nach dessen Geburt Greta zunächst verschwindet. Doch ihrer Leben sind für immer miteinander verbunden, bis ... 

Das ganze ist im Stil eines klassischen Schauerromans gehalten unter dem Motto, was wäre wenn, ein Märchen wirklich auf einen Funken Wahrheit aufbaut.
Die Stimmung wird ab dem Moment, an dem die Kinder in Magos Dorf verschwinden immer bedrückender und düsterer.
Mit Greta hat Frau Menschig wirklich eine Figur mit ganz eigenem Charm erfunden. Kalt, zerstörerisch, mystisch und unheimlich. Eine ganz neue Interpretation der Gretel, wie man sie aus dem Märchen kennt und in diesem Fall eindeutig das personifizierte Böse - ein Teufel, wie Hans sie bezeichnet. Sie hat mich sogar in meine "Albträume" verfolgt.

Spannend wird es, sobald man bemerkt, wann Merles Wege Hans' bereits gekreuzt haben. Sogar das kleine Hexenhäuschen mit den drei Katzen, scheint ein Eigenleben zu führen und wächst einem regelrecht ans Herz.
Wie sich die Ganze Geschichte dann auflöst, ist wirklich gelungen. Immer wieder kreuzen dabei unterschiedliche Märchen die Storyline.

Schade ist, dass es keine Erklärung für das Männchen (offensichtlich ein Albdruck) gibt. Auch Hans Schicksal nach den Ereignissen ab Seite 280 und dem Ende wirft immer noch einige Fragen auf.

Trotzdem packt einen die Geschichte und ist ideal für ein schauriges Prickeln während der dunklen Jahreszeit. Und als Bonus gibt es das Original "Lebkuchenmännlein" Rezept noch oben drauf.

Wertung:

Montag, 1. Dezember 2014

Ja ist denn schon Weihnachten!!!

Vor einiger Zeit wurde ich auf eine ganz tolle Leserunde bei Lovelybooks mit Verlosung aufmerksam gemacht. Das Buch hat mich sofort neugierig gemacht. Und das Los fiel unter anderem auf mich. Die Autorin ist ein riesen Schatz und hat allen Gewinnern noch einige Extras beigelegt und eine unglaublich liebe Widmung ins Buch geschrieben. Da fühlt man sich, als wäre schon Weihnachten.


Eine Zauberhafte Mission von Pina Ferreiro: Fünf Familien, fünf Schicksale und fünf weise Tierseelen - als Sam von seinen Schülerinnen gerufen wird, hat er Bedenken, dass sie sich dieses Mal bei der Auswahl ihrer Aufgaben übernommen haben könnten.

Saphira, Josy, Blue, Amy und Luna strotzen voller Tatendrang und wollen ihrem Mentor beweisen, wie viel sie von ihm gelernt haben. Doch trotz aller Vorbereitung müssen sie wieder einmal erkennen, wie schwer es sich ihre Menschengefährten auf dem Weg zu einem glücklicheren Leben selbst machen.
Die fünf Freundinnen müssen in ihrer Hundegestalt immer wieder improvisieren und ihr eigenes irdisches Leben in Gefahr bringen, um ihre Missionen nicht scheitern zu lassen. (erschienen im Tunkashila Verlag)


Ihr wollt auch bei der Leserunde mitlesen? Dann ab zu Lovelybooks:

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Appetit holen, dann schaut euch doch den tollen Buchtrailer zu "Eine zauberhafte Mission" an: