Zitat:

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele ... [Cicero]

Sonntag, 24. August 2014

Witches of East End von Melissa de la Cruz

Titel: Witches of East End
Autor: Melissa de la Cruz
Reihe: Witches of East End Bd. 1
Verlag: Hyperion, gebunden
Seiten: 288
Sprache: Englisch (Original)

Rezension: Freya, Ingrid und Joanna Beauchamp sind keine gewöhnlichen Menschen, einst waren sie Götter. Doch Joanna und ihre zwei Töchter wurden aus der eigenen magischen Welt verbannt und sind auf der Erde gestrandet. Hier bezeichnet man sie schlicht als Hexen, es ist ihnen jedoch verboten ihre Kräfte zu nutzen. Nach etlichen Leben ohne Magie, verstößt eine nach der anderen gegen dieses Verbot, um die Bewohner des kleines Ortes, den sie Heimat nennen, zu schützen. Freya mit ihren Liebestränken, Ingrid, die jedes Zipperlein zu heilen vermag und Joanna, die selbst den Tod zu bezwingen scheint.
Eine finstere Macht aus ihrer Vergangenheit spinnt ihr dunkles Netz um sie und pflanzt seine dunkle Saat in die Seelen der Bewohner von North Hampton. Bald schon kommt es zu ersten Todesfällen und alles scheint mit einer dunklen Masse zusammen zu hängen, die das Meer vor der Küste verseucht.
Freya, hin und her gerissen zwischen ihrem scheinbar perfekten Verlobten und seinem verbotenen Bruder, kämpft mit einem Versprechen aus ihrem früheren Leben. Ingrid, die ewige Jungfrau, die endlich lieben lernt und Joanna, dazu verflucht ihren Töchtern immer wieder das Leben zu schenken, ohne die Chance ihren zurück gelassenen Sohn jemals wieder zu sehen. Alle Drei kämpfen sie gemeinsam und bekommen sogar Hilfe von unerwarteter Seite. Die ist auch bitter nötig, denn das Dunkel droht die ganze Welt der Sterblichen zu vernichten.

Ich hab mir den ersten Band zugelegt, nachdem ich die ersten Folgen der gleichnamigen Fernsehserie angesehen hatte und muss sagen, das Buch ist noch um längen besser. Das Charakterdesign unterscheidet sich erheblich. Die Mädels wissen um ihre Macht und ihre früheren Leben, doch wurde auf Grund eines in der Vergangenheit liegenden Ereignisses ein Zauberverbot verhängt. Eine Tante Wendy sucht man vergebens. Joanna hat zwar eine Schwester, doch die ist das glatte Gegenteil zur TV-Tante und wird nur am Rande erwähnt. Auch der Gegner der Beachamps ist ein anderer und das macht das Ganze um einiges stimmiger, als in der Serie. Der Bezug zur Nordischen Mythologie ist viel deutlicher heraus gearbeitet.

Alles beginnt recht ruhig, die Story entwickelt sich eher langsam, ohne große Actionszenen, ist aber trotzdem niemals langweilig. Hier und da werden immer wieder kleine Hinweise wie Brotkrummen eingestreut und ergeben zum Schluss ein rundes Ganzes.

Es gibt kein sofort ersichtliches schwarz-weiß Schema, man schwankt während dem Lesen immer wieder zwischen den Charas und rätselt, wer nun ein falsches Spiel spielt. Die Auflösung war wirklich genial und wird von einem spannenden Showdown gekrönt. Absolute Leseempfehlung! Ich bin gespannt wie lange es dauert, bis ein deutscher Verlag sich die Rechte sichert.

Wertung:




Die gesamte Reihe umfasst 3 Bände und eine Kurzgeschichte, die leider nur als eBook zu haben ist:

1. Band - The witches of east end
2. Band - Serpent's Kiss
3. Band - Winds of salem
Bonusgeschichte: Prequel - Diary of the White Witch

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